Ein KI-Bot, der Ihre Daten {nicht aus dem Haus gibt}
Die Fachabteilung will einen Assistenten für Verträge, Handbücher und Tickets. Der Datenschutz will wissen, wohin die Prompts fließen. Beides geht – wenn Modell, Index und Daten auf Ihrer eigenen Infrastruktur liegen.

Der Bot ist schnell gebaut – und bleibt trotzdem liegen
Ein Prototyp mit einer Cloud-API steht an einem Nachmittag. Die Freigabe für den Produktivbetrieb kommt trotzdem nicht. Drei Gründe sehen wir immer wieder.
Die Prompts verlassen die EU
Mit jeder Frage gehen Vertragsinhalte und Kundennamen an einen Anbieter im Drittland. Für den Datenschutzbeauftragten ist das der Punkt, an dem das Projekt endet.
Der Bot kennt keine Rechte
Wer den Index befragt, bekommt alles zurück, was darin liegt – auch die Gehaltsliste, die im selben Fileshare lag.
Niemand kann nachvollziehen, woher die Antwort kam
Ohne Quellenangabe und Protokoll lässt sich weder eine falsche Auskunft klären noch ein Auskunftsersuchen beantworten.
Genau an diesen drei Stellen setzen wir an. ↓
Vom Modell bis zum Betrieb
Wir bauen nicht nur den Bot, sondern die Umgebung, in der er laufen darf: Server, Anbindung an Ihre Systeme, Rechtekonzept und Wartung.
KI-Integration
Der Bot hängt an Ihren echten Systemen statt an einem Dokumentenexport von letztem Quartal.
Mehr erfahrenSystemintegration
Rechte, Rollen und Bestandsdaten kommen aus den Systemen, die Sie ohnehin pflegen.
Mehr erfahrenManaged Hosting
GPU-Server, Monitoring und Updates übernehmen wir – Sie brauchen kein eigenes MLOps-Team.
Mehr erfahrenSo gehen wir vor
Anwendungsfall schärfen
Welche Frage soll der Bot beantworten, und wem hilft das? Ein Assistent für die Vertragsabteilung sieht anders aus als einer für den Support.
Quellen und Rechte klären
Welche Dokumente dürfen hinein, wer darf was sehen. Das ist die Arbeit, die später über die Freigabe entscheidet.
Aufbau und Test
Modell, Index und Anbindung entstehen auf Ihrer Infrastruktur. Getestet wird mit echten Fragen aus der Fachabteilung.
Betrieb und Nachschärfen
Antwortqualität, Kosten und neue Quellen bleiben ein laufendes Thema. Wir übergeben nicht einfach und verschwinden.
Was auf Ihrer Seite läuft
Der komplette Weg einer Anfrage bleibt in Ihrer Infrastruktur. Es gibt keinen Punkt, an dem ein Prompt an einen Modellanbieter geht.
- Open-Weight-Modell auf eigener GPU, kein API-Schlüssel nach außen
- Vektor-Index mit Rechten aus Ihrem Verzeichnisdienst
- Protokoll über jede Anfrage und jede genutzte Quelle
- Betrieb im deutschen Rechenzentrum, AVV inklusive
Was wir dafür brauchen
Ein Bot dieser Art ist kein Zukauf, sondern ein Projekt. Realistisch planen lässt es sich nur, wenn diese Punkte früh geklärt sind.
- Eine Fachabteilung, die Fragen und Antworten gegenliest
- Zugriff auf die Systeme, in denen das Wissen wirklich liegt
- Eine Entscheidung, welche Dokumente ausdrücklich draußen bleiben
- Budget für Hardware oder gemietete GPU-Kapazität
Vier Schritte, alle im eigenen Netz
Der Unterschied zu einem Cloud-Bot liegt nicht im Modell, sondern im Weg der Daten. Eine Frage wird zuerst gegen die Rechte des Fragenden geprüft, dann in den freigegebenen Quellen gesucht, und erst danach formuliert das Modell eine Antwort — mit Angabe der Fundstelle.
Weil jeder dieser Schritte bei Ihnen läuft, lassen sich auch die Pflichten erfüllen, die sonst schwierig werden:
- Auskunft und Löschung, weil die Daten in Ihrer Hand bleiben
- Protokollierung, wer wann welche Antwort bekommen hat
- Keine Weitergabe an Modellanbieter, kein Training mit Ihren Inhalten

Was der Bot kann – und was nicht
Fragen zu Ihren eigenen Dokumenten beantworten, Fundstellen nennen, Entwürfe formulieren und in Ihre bestehenden Oberflächen eingebettet werden.
Fehlende oder veraltete Dokumentation ausgleichen. Was nirgends steht, findet auch der Bot nicht – und was falsch dokumentiert ist, gibt er falsch wieder.
Der größte Hebel liegt oft vor der Technik, beim Aufräumen der Quellen. Das sagen wir im Erstgespräch lieber vorher als hinterher.
Zuverlässigkeit wird bei u|screen großgeschrieben. Termine werden eingehalten, Absprachen sind verbindlich, und die Qualität der Arbeit stimmt am Ende immer. Genau das erwartet man von einem guten Partner.
Seit vielen Jahren vertrauen wir auf die Zusammenarbeit mit u|screen – und das aus gutem Grund. Selbst komplexe digitale Projekte mit vielschichtigen Anforderungen werden kompetent, strukturiert und zuverlässig realisiert. Die konstant hohe Qualität und die langjährige Partnerschaft machen u|screen zu einem Partner, den wir jederzeit weiterempfehlen.
Was uns bei u|screen besonders überzeugt: Man ist immer erreichbar. Egal ob kurzfristige Rückfrage oder spontane Änderung – es meldet sich immer jemand, und das zuverlässig schnell.
Häufige Fragen
Nein. Der eigene Betrieb löst die schwierigsten Punkte – Drittlandtransfer und Kontrolle über die Daten – aber Verarbeitungsverzeichnis, Rechtsgrundlage und gegebenenfalls eine Datenschutz-Folgenabschätzung bleiben Ihre Aufgabe. Wir liefern die technische Dokumentation, die Ihr Datenschutzbeauftragter dafür braucht.
Open-Weight-Modelle, die wir selbst betreiben können. Welches konkret, entscheiden wir nach Sprache, Antwortqualität und der Hardware, die zur Verfügung steht – das ist eine Messfrage, keine Glaubensfrage.
Nicht zwingend. Wir betreiben eigene KI-Server in Deutschland, auf denen Ihr Bot laufen kann. Wenn Sie die Hardware lieber im eigenen Haus haben, geht das ebenso.
In der Regel ja. Systeme mit einer brauchbaren Schnittstelle binden wir direkt an, bei älteren Anwendungen klären wir den Weg in der Analysephase.
Deshalb nennt er zu jeder Antwort die Quelle. Der Nutzer kann nachsehen, und über das Protokoll lässt sich rekonstruieren, welche Dokumente in die Antwort geflossen sind.
Ein erster produktiv nutzbarer Anwendungsfall liegt erfahrungsgemäß im Bereich weniger Monate. Den Ausschlag gibt selten die Technik, sondern wie geordnet die Quellen sind.
